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Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Stand: 20.11.2006 Landesspezifischer Hinweis Der Bürgerkrieg in Angola ist beendet. Dennoch wirken in vielen Provinzen die Folgen des langjährigen Krieges (z.B. Minenfelder!) nach. Nach den in der Vergangenheit geschehenen Auseinandersetzungen zwischen Armee und Separatisten im Inneren der angolanischen Exklavenprovinz Cabinda haben die Regierungskräfte die Kontrolle über das Gebiet. Dennoch wird angesichts der Aktivitäten separatistischer Gruppen vor Reisen in das Landesinnere der Provinz Cabinda gewarnt. Von dieser Warnung ausgenommen sind Flugreisen in die Provinzhauptstadt Cabinda, bei denen jedoch auch zu Vorsicht geraten wird. Reisen über Land Bei Reisen in die Diamantengebiete (besonders Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul) wird zu Vorsicht geraten. Diese Reisen sollten nicht auf eigene Faust unternommen werden. Inlandsflüge und Eisenbahnfahrten sind angesichts unregelmäßiger Wartung mit Risiken verbunden. Überlandfahrten mit dem PKW sind auf immer mehr Strecken möglich, wegen des oft schlechten Straßenzustands aber mühsam, langwierig und teilweise wegen der Minengefahr gefährlich. Vor Fahrtantritt sollten Erkundigungen bei Ortskundigen eingeholt und die Geländegängigkeit des Fahrzeugs überprüft werden. Außerdem sollten Fahrten nur im Konvoi (mindestens zwei Fahrzeuge) vorgenommen werden. Vor Antritt von Reisen nach Angola und innerhalb des Landes wird eine Kontaktaufnahme mit der Botschaft in Luanda empfohlen. Kriminalität Gewaltkriminalität und bewaffnete Überfälle nehmen zu, auch in Luanda. Ausländische Reisende, bei denen Geld vermutet wird, sind auch in Luanda bevorzugtes Ziel von Diebstählen und Raubüberfällen. Mobiltelefone sind ein bevorzugtes Objekt bei Diebstählen.Vorsicht beim Telefonieren auf der Straße. |
