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Reisewarnung vom Auswärtigen Amt: Stand: 15.12.2006 Reisewarnung Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In Somalia kommt es in jüngster Zeit zu heftigen Kämpfen zwischen der somalischen Übergangsregierung bzw. lokalen Milizen und islamischen Gerichtshöfen, die seit Sommer 2006 in weiten Teilen Zentral-und Südsomalias die Macht übernommen haben. Die Gerichtshöfe haben verschiedentlich mit einem Heiligen Krieg gegen ausländische Truppen gedroht, die die Übergangsregierung unterstützen. Auch im Grenzgebiet zu Puntland (im Nordosten) sowie zwischen "Somaliland" (im Nordwesten) und "Puntland" ist es verschiedentlich zu Kampfhandlungen gekommen. Die Sicherheitslage ist zudem durch hohe Kriminalität sehr angespannt. Reisende gehen ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten. In den vergangenen Monaten kam es zu Entführungen, aber auch zu Anschlägen auf einen westlichen Journalisten und eine Nonne in Mogadishu. In Baidoa wurde im September 2006 ein Selbstmordattentat mit 11 Toten verübt. Wegen der Gefahr von Piraten, die in jüngster Zeit auch weit von der somalischen Küste entfernt aufgetreten sind, wird empfohlen, die somalische Küste möglichst zu meiden. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur empfielt, mindestens 200 Seemeilen Abstand zur Küste zu wahren. Es sollte insbesondere ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden. |
